Multiples 1996 -1998

Mitte der neunziger Jahre traf die Sense auf eine Gruppe von Künstler-KollegInnen, die den Humor und die Lust an der Gruppe für eine Zeit lang mit kleineren Arbeiten und intensiver Kommunikation im Raum Düsseldorf in den Fokus setzten.

Die Sense trat folgerichtig der BAF bei, der Bürger-Aktion-Fäkallumineszenz und beteiligte sich an diversen Multiple-Projekten. Hinzu kam die Editionsarbeit der Edition-Klöckner-Berlin. So entstanden vergnügliche Arbeiten in diversen Gruppenprojekten u.a. mit Brigitte Jurack und Alan Dunn, Uwe Esser und Kirsten Klöckner.

BAF und Bringsel
MitgliederInnen der BAF besassen einen virtuellen Hund und befassten sich mit der Rettung der Welt durch Fäkallumineszenz mittels diverser neuer Hundefuttersorten, dem Baffiloum.

Senses eigener virtueller Liebling gehörte zur Rasse der Kerry-Blue-Terrier, hörte auf den Namen Knut-Ulrich und apportierte die von ihr geschaffenen Bringsel für den starken Hund aus Metall gequetscht und lackiert.
Schmeissen - Beissen - Bringen!

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Die BAF gab neben den Bringseln diverse Mappen und Objekte über die Edition Klöckner heraus und beteiligte sich u.a. mit einem Stand an der Jagd-und-Hunde-Messe in Dortmund.

Die Bewegung der BAF gewann mehr und mehr MitgliederInnen, bzw. Hunde und ihre Herrchen. Harmonie durch Fäkallumineszenz!

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Fahrbahnteiler - 5020
Referenzobjekte dieser Arbeit von 1997 sind gleichnamige Verkehrsleitobjekte, die bei Autobahnbaustellen den Raum und den Weg markieren.
Anstatt überrollt zu werden, wurden sie von der Sense zum Kunst-Objekt erhoben und Statuen gleich, räumlich neu gefasst.
Die Auflagenarbeit ist bei der Edion-Klöckner erhältlich.

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Fahrbahnnägel - 0097
kann als Variante der Fahrbahnteiler gelesen werden.

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Einstieg - 13g
ist eine Editions-Mappe von 13 beteiligten KünstlerInnen zum Thema: sience-fiction-kunst. Kuratiert und herausgegeben wurde sie von Edition-Klöckner.

zu oberst liegend:
Annette Sense, Stahl lackiert auf Schmirgelleinen.

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Have a shirt in every pie
sind von KünstlerInnen gestaltete Unikat-Shirts, die jeweils an die am Projekt beteiligten KollegInnen nach dem Zufalls-Prinzip verteilt wurden. Senses Shirt, s. unten, ging an die Galerie Bob van Orsouw-Zürich. Die Sense selber erhielt ein Shirt von Uwe Esser aus Düsseldorf.

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