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Sense & Friends
Cognac & Biscuits 65 % Bildende Kunst 25 % Literatur 10 % Partizipation Sense & Friends - Cognac & Biscuits ist eine "Bildbauarbeit", ein "raumbildnerisches fake" rund um ein Treffen mit Freunden zum Thema Fiktion und Wirklichkeit. Die Installation stellt die erstmalige Begegnung aller fiktiven Freunde von Sense an einem Ort dar. Die Freunde, in ihrer Funktionsweise ähneln sie Avataren, erzählen sich und dem Besucher, der unweigerlich Teil des Gesamtbildes wird, Geschichten aus ihrem Leben, von ihren Gedankengängen und Reflexionen. Mal werden sie verstanden, dann auch wieder nicht, in Vielem kann man ihnen folgen, manches bleibt auch wundersam zusammenhanglos. Der Tisch, die Teller, Schalen und Bestecke sind ebenso wie die Cognacflaschen und die Sitzgelegenheiten ihrem gewohnten Aussehen nach bemalt, sodass man als Besucher vor der Entscheidung steht, diese Gegenstände wie gewohnt zu nutzen, oder sie als Bildelemente eines Raumbildes zu lesen und diese damit einem anderen Kontext, dem der Malerei, zuzuordnen. Ähnlich stellen sich auch die Geschichten der Freunde dar. Vieles von dem, was dort angesprochen wird scheint direkt aus dem Alltag, dem Leben entnommen. Aber sind es tatsächlich die abgebildeten Personen, die ihre persönlichen Geschichten und Begebenheiten erzählen, oder entstammen sie der Fiktion einer anderen Autorenschaft? |
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"Massstab
in Meilen.. .. . .... ."
Ohne Plan mit 10 Paaren Flipflops Mit dieser Arbeit beteiligte sich Annette Sense an einem Ausstellungsprojekt in Zürich in der temporären Galerie Mü. Eingeladen dazu hatten data (Tanja Trampe und Daniela Petrini). Weitere beteiligte KünstlerInnen waren: Beat Füglistaler, Klara Borbely, Franz Gratwohl und Merlin Zuni. Gearbeitet wurde zu einer alten Geschichte über einen Kapitän, der, auf der Suche nach dem Glück, zwar ein Schiff und eine Mannschaft guter Seeleute besass, aber dessen Ozean- karten allesammt weiss waren und lediglich einige wenige Richtungsangaben wie Nord, Süd, West und Ost, Äquator, Südpol, Zenit und Nadir enthielten. Die "weisse Karte" lasen die KünstlerInnen der Ausstellung als die "grösstmögliche Offenheit", die "Freiheit an sich", die aber, dies wurde alsbald diskutiert, gleichzeitig die Suche nach neuen sozialen Strukturen, vielleicht sogar Hirarchien beinhaltet. So wurden die "Orientierung und Suche zwischen uneingeschränkter Freiheit und notwendiger Struktur" zu einem gemeinsamen künstlerischen Thema erklärt, welches jede KünstlerIn auf ihre/seine individuelle Weise in dieser Ausstellung neu bearbeiten konnte. Der Ausstellungsraum wurde als "weisse Karte" definiert und entsprechend der Ausgangsgeschichte in Bodennähe an den Wänden beschriftet. Annette Sense zeigte den "inneren Monolog" einer fiktiven Person, welche "unterwegs" ist. Auszüge ihres Monologs wurden als laminierte Texte, ähnlich Einlegesohlen, auf 10 Paare Flipflops leserlich montiert. . Flipflops werden von ihr verstanden als ein universelles Schuhwerk aus reichen und armen, bergigen und meernahen Kontexten. Die 10 Textpaare konnten als ergänzbare Stationen eines kurzen Projektes, oder auch eines mittel-, bzw. langfristigen Weges gelesen werden. Den Beginn und das Ende der Arbeit kennzeichnen Flipflops mit persönlichen Berg- und Wasserfotografien. Als "performative und soziale Praxis" wurden von der Gruppe jeden Abend "Bar und Grill" zur Beteiligung angeboten (siehe auch: www.grilltoglory.com) und zum Abschluss ein Segelturn im engen Kreis. |
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