Meine Arbeiten handeln vom sozialen Umgang urbangeprägter Menschen miteinander, von ihrem Agieren mit Objekten, von Fiktionen und Wirklichkeiten, von Fakes und Wahrheiten.

Ich arbeite raumbasierend und ortsbezogen, mit Plastiken und Objekten, mit Malerei und Fotografie und in neuerer Zeit auch mit Text und Grafik sowie als Autorin.

Meine Raumbilder, ich nenne sie BildBauarbeiten, sind Collagen der Vertrautheit, auf ihren Ort bezogen und sie sind statisch angelegt. Die BetrachterInnen können sich in ihnen bewegen.

Ich tausche gerne umgebende TatSachen gegen Fiktionen aus, manchmal fast unmerklich. Ich zeige also eher die Bilder von etwas und viel weniger die TatSachen. Das Betreten meiner BildRäume lässt die Erzählungen im Kopf der BetrachterInnen entstehen. Zunächst glauben sie Alltägliches wahrzunehmen: ein Parkhaus, eine Party, einen Verkaufsraum oder eine archäologische Grabung. Später sind sie sich dann wohl weniger sicher.

... Die Welt im Allgemeinen ist schön und hart und sie verlangt von den meisten ihrer Lebewesen für das eigene Überleben genau hinzuschauen.